Kuriose Gesetze

Posted on 24. Mai 2010

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Politische Aktivität bringt natürlich auch in den verschiedensten Formen die Auseinandersetzung mit Gesetzen mit sich.

Nun kann man sich sicher spannenderes Vorstellen, als sich durch Gesetzestexte und ihre Interpretation zu wühlen. Vor allem auch als Nicht-Jurist. Doch kann das ganze durchaus auch seine spaßige Seite haben.

Im Netz gibt es zahlreiche Sammlungen kurioser Gesetze aus aller Welt (allen voran die USA) und bei so manchem davon kann man sich beim besten Willen nicht vorstellen, wie solcherlei juristsche Merkwürdigkeiten wohl zustande kommen mögen und spätestens da wird zumindest für mich aus lustig interessant.

Vor einiger Zeit bekam ich ein solches juristisches Kuriositäten-Kabinett in Buchform geschenkt. Da kann man Dinge lesen, wie dass es in South Dakota gesetzlich verboten ist, in Käsereien einzuschlafen oder dass man in Wyoming im Juni keine Hasen fotografieren darf.

Für jedes derartige Gesetz gibt es natürlich einen Grund. Bei einigen kann man ihn sich vergleichsweise leicht denken. Wenn es in Georgia verboten ist, Affen in Waschbecken zu halten, dann höchstwahrscheinlich deshalb, weil irgendwann mal irgendwer eine derartige Tierquälerei begangen hat und es dann ein entsprechendes Gerichtsurteil dazu gab (Urteile haben in den USA sehr viel schneller Gesetzescharakter, als hier). Aber warum um alles in der Welt sollte es illegal sein, schlafende Feuerwehrmänner zu wecken, wie in Racine, Wisconsin?

Meine Neugier ist geweckt.

Ich werde jetzt zwar nicht jede freie Minute damit verbringen, Begründungen für kuriose Gesetze zu suchen, aber hin und wieder werde ich mir nebenbei den Spaß gönnen, zu versuchen herauszufinden, was hinter der ein oder anderen scheinbaren juristischen Albernheit steckt.

Wenn ich dabei auf berichtenswertes stoße, werde ich hier in loser Folge unregelmäßig darüber schreiben. Der erste Beitrag dazu folgt in Kürze, wie es dann weitergeht, wird sich zeigen.

Mal schauen, was sich darüber hinaus noch finden lässt.

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