Petitionen gegen Spieleverbote

Posted on 7. Juli 2009

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Auf den Petitionsseiten des Bundestages gibt es nun die Möglichkeit, eine Petition gegen das durch die Innenministerkonferenz geforderte Herstellungs- und Verbreitungsverbot sogenannter „Killerspiele“ (Petitionstext: „Action-Computerspiele“) zu unterzeichnen.

Der Petitionstext betont dabei, dass die bisherigen Maßnahmen zum Jugendschutz ausreichend sind, es hingegen an der Durch- und Umsetzung dieser Maßnahmen mangelt.

Ich unterstütze diese Petition und lege jedem, „Killerspielspieler“ oder nicht, nahe, dies ebenfalls zu tun. Ein Verbot dieser Spiele bringt keinen erweiterten Jugendschutz, sondern lediglich eine unzulässige und unangemessene Kriminalisierung und Einschränkung erwachsener Spieler mit sich. Darüber hinaus ist es geeignet, einen zukunftsgerichteten Industriezweig nachhaltig zu schädigen.

Die Petition ist unter hier zu finden und kann noch bis zum 19. August online unterzeichnet werden.

Darüber hinaus gibt es dort auch noch eine Petition gegen das geplante Verbot von Spielen wie Paintball und Laserdrome, auf die der Begriff „Killerspiele“ ursprünglich angewandt wurde. Gegen ein solches Verbot lassen sich im großen und ganzen vergleichbare Argumente anführen. Sie ist hier zu finden und kann noch bis zum 28. Juli unterzeichnet werden.

Man kann in beiden Fällen von den Spielen halten, was man will, und ich habe durchaus Verständnis für Vorbehalte gegenüber diese Arten der Freizeitgestaltung. Dennoch gehen völlige Verbote hier weit über das Ziel hinaus und sowohl Sinn und Rechtmäßigkeit dürfen angezweifelt werden.

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Posted in: Politik, Spiele